Welttag Arbeitssicherheit

Welttag Arbeitssicherheit

 

Am 28. April ist der Welttag für Arbeitssicherheit. Daher geben wir Ihnen hier einige Tipps an die Hand, damit auch Sie sicher durch das nächste Jahr kommen.

Ein Feuerlöscher mit dem Inhalt „Kohlendioxid“ ist nicht für die Brandbekämpfung bei Personen geeignet.

Es gibt verschiedene Löschmittel  im Feuerlöscher zur Brandbekämpfung: Kohlendioxid, Wasser, Pulver (ABC, BC, D), Schaum und Fettbrand-Löschmittel. Auf jedem Feuerlöscher wird per Symbol eine sogenannte „Brandklasse“ angezeigt, die angibt, welcher Brand mit welchem Löschmittel bekämpft wird.

Kohlendioxid ist ein geruch- und farbloses Gas. Ein Feuerlöscher mit dem Inhalt „Kohlendioxid“ ist nicht für die Brandbekämpfung bei Personen geeignet.  Es ist gesundheitsschädlich.  Beim Übergang in die Gasphase entsteht Kälte. Aufgrund dieses Effektes kann es im Brandfall als Gas oder auch mithilfe eines Schneerohrs als Kohlendioxidschnee (Trockeneis) zu Löschzwecken verwendet werden. Beim Einsatz von CO2 besteht jedoch in (kleinen) geschlossenen und schlecht belüfteten Raumen sowie in Behältern akute Erstickungsgefahr. Ab circa fünf Volumen-Prozent in der Luft wirkt es als lebensbedrohendes Atemgift!

Besonderheiten beim Löschen mit Wasser: Mit Wasser treten kaum Verschmutzungen auf. Zudem wirkt es direkt kühlend und kann daher auch Schmerzen lindern. Vorsicht ist allerdings bei einem Wärmeentzug und der damit verbundenen Unterkühlung geboten. Auch im Kontakt mit heißen Ölen oder heißem Fett ist Vorsicht geboten. Trifft das Wasser auf heißes Öl oder Fett, verdampft es schlagartig (1 l Wasser ergibt 1700 l Wasserdampf). Das brennende Fett wird dadurch eruptionsartig hochgeschleudert. Die feinen Teilchen vermischen sich mit der Luft und es kommt zu einem explosionsartigen Verbrennungsvorgang, der für Menschen, die sich in unmittelbarer Nähe befinden, tödlich enden kann.

Löschpulver bestehen aus verschiedenen Chemikalien, die je nach Zusammensetzung für das Löschen von Branden verschiedener Brandklassen geeignet sind. Pulver ist so fein wie Mehl und hinterlässt eine große Verunreinigung auf den betroffenen Gegenständen oder der Einrichtung. Es besteht die Gefahr, dass das Löschpulver durch das Brandopfer inhaliert wird und dabei Lungenschäden verursacht. Fun Fact: ABC Pulver ist ein hervorragender Düngemittel für den Rasen!

Schaum: Dieses Löschmittel erkennen Sie direkt an dem eindringlichen Geruch. Ein Vorteil: ebenso wie bei der Verwendung von Wasser kommt die durch den Brand betroffene Umwelt nicht durch extreme Verschmutzungen zu Schaden.  Der Schaum besteht aus den Komponenten Wasser, Schaummittel und Luft.

Sollten Sie im Falle eines Brandes den Feuerlöscher verwenden, achten Sie bitte auch immer auf Ihre eigene Sicherheit! Denken Sie dabei auch daran, dass Brandrauche giftig sind.

Sollten Sie diese Brandbekämpfungsmittel nicht zur Hand haben, dann eignen sich für kleine Brände auch Decken, Jacken oder dichtes Gewebe. Dabei muss es sich aber um Materialien aus Baumwolle handeln. Wichtig ist, dass Sie das Material nicht klopfen, sondern streichen! Im Notfall hilft auch das Wälzen auf dem Boden. Achten Sie darauf, dass die brennende Person nicht häufig angefasst wird.

 

Ein Marathon für die Augen

Wer täglich am Computer arbeitet, stellt hohe Anforderungen an die Augen. Kleine Zahlen und Symbole strengen die Augen dabei sehr an. Eine schlechte Beleuchtung am Arbeitsplatz kann diese Strapazen noch erhöhen. Folgeerscheinungen der Überbelastungen sind oft Kopfschmerzen, brennende Augen und Rückenschmerzen. Ob Ihr Arbeitsplatz den wichtigsten ergonomischen Anforderungen entspricht können Sie mit den folgenden Fragen einfach beantworten:

  • Ist Ihr Bildschirm dreh- und neigbar?
  • Sind die Schriftzeichen gut lesbar (Größe, Schärze)?
  • Sind Helligkeit und Kontrast am Bildschirm leicht einstellbar?
  • Ist der Bildschirm frei von störenden Reflexionen und Spiegelungen?
  • Steht der Bildschirm möglichst im rechten Winkel und im ausreichenden Abstand zum Fenster?
  • Ist der Sehabstand zum Bildschirm ausreichend groß (mindestens 50 cm)?
  • Liegt die oberste Zeile auf dem Bildschirm unterhalb Ihrer Augenhöhe?

Wenn Sie diese Frage alle mit „Ja“ beantworten können, sind sie gut aufgestellt! Einen ausführlichen Leitfaden für die Gestaltung von Bildschirm- und Büroarbeitsplätzen oder als kurze Checkliste finden Sie hier.

Kippeln nicht verboten!

Wer kennt das nicht aus Schulzeiten? Wer mit dem Stuhl wackelt wird angemahnt. Als Erwachsener sieht die Situation ganz anders aus. Wir verbringen die meiste Zeit des Tages im sitzen. Darunter leidet ganz besonders die Rückenmuskulatur. Daher gibt es bereits viele Konzepte, die das „bewegte Sitzen“ unterstützen. Wer solch einen Designerstuhl nicht sein eigen nennen kann, darf daher ganz einfach mit dem Stuhl wackeln und kippen, so viel er/sie möchte!

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